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Umzug Staatsarchiv Würzburg: Grohmann Logistik

Der Umzug des Staatsarchivs Würzburg in den rund 25 Kilometer entfernten Neubau in Kitzingen war ein Archivumzug der Superlative. Grund für den Standortwechsel war der steigende Platzbedarf, der an den bisherigen Standorten nicht mehr gedeckt werden konnte.

Die Archivalien, darunter auch das älteste erhaltene Schriftstück Bayerns, eine Urkunde Karls des Großen aus dem Jahr 777, waren auf zwei historische Quellgebäude verteilt: die Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert sowie das Außendepot auf der Festung Marienberg. Beide Standorte stellten aufgrund ihrer baulichen Gegebenheiten besondere logistische Herausforderungen dar. Insbesondere auf der Festung erforderten die niedrigen Durchfahrtshöhen ein erneutes Umladen von kleineren Transportern auf größere LKW außerhalb der Festungsmauern. 

Insgesamt transportierte Grohmann Logistik rund 8,9 Millionen historische Archivalien. Das entspricht etwa 29.000 laufende Meter Archivgut. Dazu gehörten mehr als 100.000 Archivkartons, rund 3.000 Aluminium- und Umzugskisten, die Amtsbibliothek mit etwa 1.300 laufenden Metern Medienbestand sowie die IT- und Büroausstattung der Mitarbeitenden. Das Projekt beinhaltete außerdem den Abbau und die fachgerechte Entsorgung von 290 t Stahl- und Rollregalanlagen in den Quellgebäuden.

Bild: Gerhard Hagen

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