Kanzleramt

Des Kanzlers neues Büro

Wenn Kanzler und Kanzleramt umziehen, ist das schon fast ein Staatsakt. Im April 2001 war es so weit: Wir durften Kanzler und Kanzleramt umziehen. Startpunkt war das ehemalige DDR-Staatsratsgebäude am Schlossplatz. Ziel war das 465 Millionen Mark teure neue Kanzleramt am Spreebogen, das von den Berlinern liebevoll „Waschmaschine“ genannt wird.

Dieser Umzug der Superlative hatte es in sich: Es mussten Möbel, Akten, Bücher und Pflanzen bewegt werden. 50 Möbelwagenladungen wurden innerhalb Berlins transportiert. Neun große Umzugswagen mit Anhängern kamen aus Bonn hinzu. Alles wurde in Berlin und Bonn gepackt, zum neuen Kanzleramt transportiert, ausgepackt und eingeräumt.

Große Herausforderungen waren die 500 Meter Bücher und 3,7 Kilometer sensible Akten, die in verplombten Containern umgezogen wurden. Dank hervorragender Planung, perfekter Logistik und erfahrener Mitarbeiter, die bis zur Sicherheitsstufe Ü1 sicherheitsüberprüft sind, ging der Umzug perfekt über die Bühne. Hausherr Schröder und sein Team konnten am neuen Ort entspannt weiter regieren.