Das Staatsarchiv Würzburg verlässt seine bisherigen Standorte in der Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert und dem Außendepot auf der Festung Marienburg und zieht in den 25 km entfernt entstandenen 75 Millionen teuren Neubau in Kitzingen. Der Umzug wurde notwendig, da der Platz am alten Standort nicht mehr ausreichend war. Das Staatsarchiv verwahrt auch das älteste Schriftstück Bayerns, eine Urkunde von Karl dem Großen aus dem Jahr 777. Die reguläre Eröffnung des neuen Staatsarchivs Kitzingen ist für Sommer 2026 geplant.
Der Umzug umfasst den Transport von 8,9 Millionen Archivalien, insgesamt 29.000 lfd. Meter Archivgut, über 100.000 Archivkartons, rund 3.000 Alu- und Umzugskisten, die Amtsbibliothek mit rund 1.300 lfd. Metern Medienbestand, IT- und Büroausstattungen der Mitarbeitenden sowie der Abbau und die Entsorgung der Stahl- und Rollregalanlagen und des Altmobiliars.